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Die Kurzpulslaser von Onefive unterscheiden sich ganz erheblich sowohl von den herkömmlichen diodengepumpten Festkörper-Kurzpulslasern, als auch von den neuartigen Faser-Kurzpulslasern.
Herkömmliche Festkörperlaser sind für ihre niedrige Effizienz bekannt und erfordern daher eine hohe Pumpleistung. Dies führt zum einen zu einem thermischen Linseneffekt und daher auch zu Instabilitäten. Zum anderen stellt die Technik hohe und teure Anforderungen an die Kühlung (Wasserkühlung, Chiller mit Zwangsbelüftung).
Die modernen Faser-Kurzpulslaser sind recht effizient. Allerdings hat der hohe Gain einen hohen Rauschpegel zur Folge und im Vergleich zu Festkörperlasern ist die Puls-zu-Puls Stabilität der Faserlaser daher sehr ungünstig. Dazu kommt noch die problematische Führung von ultrakurzen Pulsen durch Fasern. Die hohen Spitzenleistungen führen zu starken Nichtlinearitäten in den Fasern, was zu erheblichen spektralen Schwankungen führt, die weit von der idealen Gauss- oder Sech2-Form entfernt sind. Zwar lässt die spektrale Verbreiterung im Prinzip eine Pulskompression zu, jedoch bestehen die Pulse der Kurzpuls-Faserlaser in der Praxis immer aus einen Hauptpuls der von mehreren Vor- und Nachläufern umgeben ist. Diese enthalten aber einen beträchtlichen Teil der Pulsenergie und darum ist die Halbwerts-Pulsdauer eines Kurzpuls-Faserlasers eine irreführende Kenngrösse.
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